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Von
der Piazza Garibaldi gehen wir in den höher gelegenen Teil des Ortes,
die Via Roma hoch, vorbei am Rivellino-Turm. Links
oeffnet ein Probier- und Verkaufsstand
von Wein und Käse in einem Kellergewölbe seine Tore. Am Ende
der Steigung steht der Palazzo Minutelli-Cioli, in dem sich das Rathaus
befindet. Im Erdgeschoss ist das städt. Museum für die Frühgeschichte
des Monte Cetona untergebracht. Das
Museum dokumentiert die menschl. Besiedlung vom mittleren Paleolythikum
bis ans Ende der Bronzezeit. Der grösste Teil der Funde stammt aus dem
Gebiet Belverde. Die Ausstellung ist mit vielen Hinweistafeln, Dioramen,
Plastiken und vielseitigen Texten und Erläuterungen versehen.
Weitergehend
kommt man auf den kleinen Platz vor der Collegiata (XIII Jahrhundert)
mit der Einfassung der alten Zisterne. Ueber dem kleinen Platz erhebt
sich das Gebäude, in dem die Wachmannschaft der Festung untergebracht
war. Weiter vorne kommt man unter dem Brugi-Torbogen durch und hier –
bevor man weiter aufwärts steigt – empfiehlt es sich, rechts in die
Via dello Steccato einzubiegen. Hier hat man eine herrliche Aussicht auf
die toskanische Hügellandschaft und auf die Hänge des Monte Cetona.
Nun gehen wir die steile „Costa del Prete“ hoch und biegen links in
die charakteristische „Via della Fortezza“ ein, die unter der Rocca
(Festung) entlang führt. Von hier aus erreicht man eine kleine Terrasse
über der Collegiata. Einige Bänke laden zum Verweilen ein, es lohnt
sich, den eindrucksvollen Ausblick zu genieben.
Auf dem schmalen Pfad weitergehend erreicht man die „Zitadelle“,
eine kleine Terrasse oberhalb der Piazza Garibaldi. Der gelbe Palazzo
unten links ist die Villa Vagnola, umgeben vom Parco Terrosi. Nur an
wenigen Tagen im Jahr ist er für die Oeffentlichkeit geöffnet und man
kann ein etruskisches Kammergrab und Erinnerungsstücke an Garibaldi und
den bekannten Cetoneser Luca Contile besichtigen.
Nun
kann man auf die Piazza zurück, entweder über die Via Marconi hinunter
oder die Treppe abwärts zur Via Roma.
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